Das Wichtigste in Kürze:
Kunden, die bereits wissen, was sie suchen. Die länger auf deiner Webseite bleiben und häufiger zu zahlenden Kunden werden. Das ist keine Zukunftsmusik mehr. Künstliche Intelligenz – ChatGPT, Gemini, Perplexity oder Claude – verändert gerade, wie Menschen nach Produkten und Dienstleistern suchen. Wir sehen es direkt in unseren Kundenprojekten: KI bringt bessere Kunden. Warum das so ist und wie du davon profitierst, zeigen wir dir hier.
Früher lief das so: Du hast bei Google eine Suchanfrage eingegeben und dich dann durch zehn oder mehr blaue Links und gesponserte Anzeigen klicken müssen. Der User war oft noch orientierungslos und musste sich erst durch verschiedene Webseiten kämpfen, um das passende Angebot oder den richtigen Dienstleister zu finden. Das Ergebnis: hohe Absprungrate und eine lange Customer Journey bis zur Entscheidung.
Mit KI-Systemen läuft das jetzt anders. Statt einer Liste von Links bekommst du eine vorselektierte, kuratierte Antwort. Das kann eine direkte Empfehlung für einen bestimmten Dienstleister, ein Produkt oder einen Shop sein. Der User weiß dadurch schon viel genauer, wo er das Gesuchte findet, und kommt mit einer konkreteren Absicht auf deine Webseite.
Die Zahlen sind eindeutig. Während 2024 noch 92% aller Suchanfragen über traditionelle Suchmaschinen liefen, hat sich das binnen zwei Jahren komplett gewandelt. Heute nutzen zwei Drittel der User KI-Systeme als primäre Informationsquelle.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Art der Interaktion. Bei Google fragst du: „SEO Agentur Wien“ und erhältst 15 Millionen Ergebnisse. Bei ChatGPT fragst du: „Welche SEO Agentur in Wien ist spezialisiert auf B2B SaaS-Unternehmen und arbeitet datenbasiert?“ Die KI gibt dir eine konkrete Antwort mit 2-3 Empfehlungen inklusive Begründung.
Diese Veränderung betrifft jeden Markt und jede Branche. Egal ob du Dienstleister, Händler oder Hersteller bist – deine potenziellen Kunden informieren sich zunehmend über KI-Systeme. Wer dort nicht präsent ist, existiert für einen wachsenden Teil der Zielgruppe schlichtweg nicht.
Diese Veränderung hat direkte Auswirkungen auf die Qualität des Traffics. Unsere Beobachtungen zeigen eindeutig:

KI Traffic Analyse: Screenshot aus dem maxonline Kunden-Dashboard. Quelle: maxonline
Ein mittelständischer B2B-Dienstleister aus Österreich kam zu uns mit dem Problem stagnierender Anfragen trotz guter Google-Rankings. Die Analyse zeigte: Hoher Traffic, aber niedrige Konversion. Die Besucher waren nicht qualifiziert genug.
Nach sechs Monaten konsequenter GEO-Optimierung veränderte sich das Bild komplett. Der Gesamt-Traffic blieb ähnlich, aber die Qualität stieg massiv. 30% der Besucher kamen nun von KI-Plattformen. Diese Nutzer verbrachten durchschnittlich 4:30 Minuten auf der Webseite (vorher 1:45 Minuten) und generierten eine Konversionsrate von 8,2% (vorher 2,1%).
Das Ergebnis: Trotz gleichbleibendem Traffic stieg die Anzahl qualifizierter Anfragen um 287%. Der Grund ist einfach – die User kamen bereits vorqualifiziert und mit konkretem Interesse.
Die logische Konsequenz: Es reicht nicht mehr, nur für Google sichtbar zu sein. Das neue Ziel muss „KI-Sichtbarkeit“ sein. Hier kommt Generative Engine Optimization (GEO) ins Spiel. GEO ist die Weiterentwicklung des klassischen SEO, speziell zugeschnitten auf die Art und Weise, wie KIs Informationen verarbeiten, interpretieren und weiterempfehlen.
GEO zielt darauf ab, deine bestehende Webseite so zu optimieren, dass KIs sie optimal interpretieren können. Es geht darum, der KI zu signalisieren:
Dabei fließen nicht nur die Inhalte deiner Webseite ein, sondern das gesamte Online-Ökosystem. Externe Signale, Reputation und deine Präsenz über verschiedene Kanäle hinweg spielen eine entscheidende Rolle. Du musst dich als ganzheitlicher Experte positionieren, für die Themen, für die du von KIs empfohlen werden möchtest.
Mehr dazu: Was ist GEO (Generative Engine Optimization)
KI-Systeme „lesen“ anders als Menschen. Sie suchen nach klaren Strukturen, eindeutigen Definitionen und logischen Zusammenhängen. Das bedeutet für deine Inhalte:
KI-Systeme greifen auf eine Vielzahl von Quellen zurück. Deine Webseite ist nur eine davon. Wichtig ist die Konsistenz über alle Kanäle hinweg:
KIs bevorzugen Quellen, die nachweisbare Expertise zeigen. Oberflächliche Inhalte werden ignoriert. Tiefe, detaillierte und praktisch verwertbare Informationen werden priorisiert:
Um von diesem Trend zu profitieren und bessere Kunden durch KI zu gewinnen, brauchst du eine klare Strategie. Die Optimierung für KIs geht weit über Keywords hinaus. Es geht darum, Vertrauen und Autorität im gesamten digitalen Raum aufzubauen.
Bevor du optimierst, musst du wissen, wo du stehst. Die gute Nachricht: KI-Sichtbarkeit lässt sich messen und analysieren.
Stelle dir diese Fragen:
Ein einfacher Test: Stelle verschiedenen KI-Systemen die gleiche Frage, die potenzielle Kunden stellen würden. "Welche [dein Angebot] in [deine Region] ist spezialisiert auf [deine Nische]?" Kommst du in den Antworten vor? Wenn nein, hast du Handlungsbedarf.
Mit den Erkenntnissen aus der Analyse kannst du gezielt optimieren. Der Fokus liegt auf Klarheit, Struktur und Tiefe.
Deine Webseite ist optimiert. Jetzt muss das digitale Signalbild über alle Kanäle konsistent sein.
GEO ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. KI-Systeme entwickeln sich weiter, Wettbewerber optimieren ebenfalls, neue Inhalte werden veröffentlicht.
Fehler 1: Keyword-Stuffing für KI
Manche glauben, sie müssten Begriffe nur häufig genug wiederholen, um von KIs erkannt zu werden. Das Gegenteil ist der Fall. KIs erkennen unnatürliche Wiederholungen und werten die Quelle ab. Schreibe für Menschen, nicht für Algorithmen – KIs bevorzugen natürliche, informative Texte.
Fehler 2: Inkonsistente Informationen über verschiedene Kanäle
Wenn deine Webseite „Marketing Automation“ sagt, dein LinkedIn-Profil „Digital Marketing Solutions“ und dein Google Business Profile „Online Marketing“ – KIs wissen nicht, wofür du stehst. Konsistenz ist entscheidend.
Fehler 3: Oberflächliche Content-Erstellung
500-Wort-Artikel ohne Mehrwert helfen nicht. KIs bevorzugen tiefgehende, praktisch verwertbare Inhalte. Lieber weniger Artikel, dafür umfassend und wertvoll.
Fehler 4: Vernachlässigung externer Signale
Nur die eigene Webseite zu optimieren reicht nicht. KIs bewerten das Gesamtbild – inklusive Bewertungen, Erwähnungen, externe Profile.
Fehler 5: Fehlende Messbarkeit
Ohne Monitoring weißt du nicht, ob deine Maßnahmen wirken. Teste regelmäßig, etabliere Benchmarks, tracke Entwicklungen.
GEO steht noch am Anfang. In den kommenden Jahren wird sich viel tun. Einige Entwicklungen zeichnen sich bereits ab:
Wer jetzt mit GEO beginnt, schafft sich einen langfristigen Wettbewerbsvorteil. Die Optimierung für KI-Systeme wird in den kommenden Jahren zur Grundvoraussetzung für digitale Sichtbarkeit werden.
Das Durchklicken durch Link-Listen gehört der Vergangenheit an. Die Zukunft liegt in der intelligenten Vorauswahl durch KI. Wer jetzt auf Generative Engine Optimization (GEO) setzt, gewinnt vor allem eines: bessere, qualifiziertere Kunden.
Die Umstellung vom klassischen SEO zur KI-Sichtbarkeit ist eine Herausforderung, ja. Aber die Fakten sprechen für sich: KI-generierter Traffic konvertiert besser, verweilt länger und bringt qualifiziertere Anfragen. Unternehmen, die jetzt starten, bauen sich einen Vorsprung auf.
Der Einstieg in GEO muss nicht komplex sein. Beginne mit einer Analyse deiner aktuellen KI-Sichtbarkeit. Teste, bei welchen Anfragen du erwähnt wirst – oder eben nicht. Finde Optimierungspotenziale in deinen Inhalten und auf deinen externen Profilen. Baue Schritt für Schritt ein konsistentes digitales Bild auf.
Ein positiver Nebeneffekt: Viele Maßnahmen, die für GEO wichtig sind, verbessern auch deine klassische SEO-Performance. Hochwertige, strukturierte Inhalte, klare Positionierung und konsistente Online-Präsenz wirken sich positiv auf alle digitalen Kanäle aus.
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um dein Online-Marketing auf das nächste Level zu heben. Während andere noch über KI diskutieren, kannst du bereits die Ergebnisse optimierter KI-Sichtbarkeit sehen.
Du willst wissen, welches Potenzial in KI-Sichtbarkeit für dein Business steckt? Wir zeigen es dir. Mach den Check auf max-online.at oder buche direkt ein Beratungsgespräch mit uns. Wir analysieren deine aktuelle KI-Sichtbarkeit und zeigen dir konkrete Optimierungspotenziale – messbar, transparent und praxisorientiert.
Ob Google, ChatGPT oder Claude – wir bringen dein Unternehmen dorthin, wo es gefunden wird. Buche dir jetzt ein kostenloses Strategie-Gespräch und entdecke dein volles Online-Potenzial.
maxonline® Marketing hfw GesmbH